Radtour von Innsbruck zum Gardasee

Über die Alpen an den Lago di Garda in 8 Tagen / 7 Nächten ab 615,- €
Gardasee
Entlang der Flussläufe von Inn und Etsch führt Sie diese Radtour durch die bezaubernde Landschaft Tirols, vorbei am Reschensee und dem Kalterer See, bis zum größten und schönsten See Italiens, dem Gardasee. Bekannte Städte wie Innsbruck, Meran und Trient liegen auf Ihrem Weg. Eindrucksvolle Gebirgszüge und weitläufige Wein- und Obstanbaugebiete wechseln sich immer wieder ab. Ob zur Blüte- oder Erntezeit, diese Region bietet eine paradiesische Kulisse für Ihre Radreise!
1. Tag
St. Jakob in Innsbruck
Individuelle Anreise nach Innsbruck
Erkunden Sie die Hauptstadt des österreichischen Bundeslandes Tirol. Umrahmt von über 2000 m hohen Bergen präsentiert sich die Altstadt mit ihren schmucken Bürgerhäusern des 17. Jh. in einzigartiger Kulisse. Besichtigen Sie die Hofburg mit Hofkirche, Schloss Ambras und den barocken Dom. Das im Auftrag des Kaisers Maximilian I. erbaute Goldene Dachl mit seinem spätgotischen Prunkerker gilt als Wahrzeichen der Stadt. Seinen Namen hat es durch die 2657 feuervergoldeten Kupferschindeln, mit welchen das Dach des Erkers gedeckt ist.
Übernachtung in Innsbruck
2. Tag
Friedensglocke Telfs
Innsbruck Imst (ca. 60 km)
Die erste Etappe Ihrer Radtour zum Gardasee führt Sie am alten Treiselweg entlang des Inns nach Telfs. Hier finden Sie die Friedensglocke mit über 10 Tonnen Gewicht, die täglich um 17:00 Uhr für die gute Nachbarschaft der Alpenländer läutet. In Stams wartet das Zisterzienserkloster auf Ihren Besuch. Am Nachmittag erreichen Sie Imst, das auch als "Meran Nordtirols" bezeichnet wird. Die Versorgung der Stadt mit Trinkwasser war zeitweise auf öffentliche Brunnen beschränkt, deshalb prägen auch heute noch über 35 von ihnen das Stadtbild.
Übernachtung in Imst
3. Tag
Fassadenmalerei in Burgeis
Imst Burgeis/Mals (ca. 50 km + 40 km Bus)
Weiter am Inn entlang, vorbei am Kloster Zams, erreichen Sie Landeck im Tiroler Oberland. Ein Bus bringt Sie nach Nauders. Knapp 100 Höhenmeter bleiben Ihnen noch hinauf zum Reschenpass. Dieser Gebirgspass war Teil der Via Claudia Augusta, der wichtigsten Römerstraße als Verbindung zwischen dem süddeutschen Raum und Norditalien. Nach einer berauschenden Abfahrt an den Reschensee mit dem berühmten Fotomotiv der Grauner Kirche im See geht es weiter nach Burgeis bzw. Mals mit siebentürmigem Ortskern im Obervinschgau.
Übernachtung in Burgeis/Mals
4. Tag
Blick auf das Stilfser Joch
Burgeis/Mals – Meran (ca. 65 km)
Das erste Ziel des heutigen Tages ist Glurns mit vollständig erhaltener, mittelalterlicher Stadtmauer. Nach Schlanders radeln Sie an der Burg Obermontani vorbei hinunter nach Meran. Burgen und Schlösser, wie das Schloss Juval des Bergsteigers Reinhold Messner, liegen am Wegesrand. Genießen Sie die Aussicht auf das eindrucksvolle Ortlermassiv und das Stilfserjoch. Seit dem Jahr 2004 ist die Vinschgaubahn zwischen Mals und Meran wieder in Betrieb, mit der fast jederzeit ein Stück des Weges zurückgelegt werden kann.
Übernachtung in Meran
5. Tag
Schloss Trauttmansdorf in Meran
Meran – Kaltern/Tramin/Auer (ca. 45/50 km)
Von dem bekannten Kurort Meran führt Ihre Route durch zahlreiche Obst- und Weingärten im Bereich der Südtiroler Weinstraße. Sie radeln vorbei an wehrhaften Burgen, Schlössern und Ruinen wie der gewaltigen Burganlage Hocheppan mit ihren bedeutenden Fresken und der schönen Pfarrkirche in St. Pauls, auch "Dom auf dem Lande" genannt. Ziel der Etappe ist der Kalterer See, einer der größten Seen Südtirols und gleichzeitig wärmster Badesee der Alpen, inmitten eines der bekanntesten Südtiroler Weinanbaugebiete.
Übernachtung in Kaltern/Tramin/Auer
6. Tag
Tramin/Kaltern/Auer – Trient (ca. 45 km)
Den größten Teil des heutigen Tages radeln Sie entlang der Etsch und durch Obstgärten nach Salurn, dem südlichsten Dorf Südtirols. Hier endet der deutschsprachige Raum. Seitlich der Dammwege liegen die berühmten Trentiner Weinberge. Entlang dieser erreichen Sie Trient, Hauptstadt der gleichnamigen autonomen Provinz. Bummeln Sie durch die Altstadt mit der sehenswerten Kathedrale San Vigilio auf dem Domplatz und dem Schloss Buonconsiglio, dem ehemaligen Sitz der Fürstbischöfe. Zahlreiche Museen laden zum Verweilen ein.
Übernachtung in Trient
7. Tag
Festung Trient
Trient – Riva del Garda (ca. 50 km)
Bei Rovereto, früher wegen der Seidenmanufakturen bekannt, verlassen Sie das Etschtal und radeln in Richtung Mori. Nach einem kurzen Anstieg gelangen Sie über den kleinen Passo S. Giovanni zum Gardasee zwischen den Alpen und der Poebene. Durch den Etschgletscher in der vergangenen Eiszeit geformt gilt er nicht nur als größter, sondern auch als schönster See Italiens. Über Torbole, an der Küstenstraße Gardesana Orientale, erreichen Sie am Nachmittag Ihren Zielort Riva del Garda, den einzigen größeren Ort am Gardasee, der noch zum Trentino (Welschtirol) gehört.
Übernachtung in Riva del Garda
8. Tag
Blick auf Riva und den Gardasee
Heimreise oder Verlängerung
Nach dem Frühstück endet Ihre Radtour voller schöner Eindrücke. Auf Wunsch verlängern wir auch gern Ihren Aufenthalt am wunderschönen Gardasee.
Kurzinfo
  • Start / Ziel
    Innsbruck / Riva del Garda
  • Dauer
    8 Tage, 7 Nächte
  • Länge
    ca. 320 km
  • Tagesstrecken
    zwischen 45 und 65 Radkilometer
  • Streckenprofil
    Weitgehend ebener Verlauf entlang der Flusstäler, auf asphaltierten Nebenstraßen und Radwegen, aber auch zahlreiche Wirtschaftswege durch Wein- und Obstgärten. Transfer zum Reschenpass, anschließend 1200 Höhenmeter bergab. Zwischendurch kleinere Anstiege.

  • Rücktransfer
    Rückfahrt per Bus nach Rovereto, von dort per Bahn nach Innsbruck. Alternativ samstags per Kleinbus, Reservierung erforderlich, Kosten 48,- € pro Person (zahlbar vor Ort).